Institute for Technologies and Management of Digital Transformation

Wie wird ein digitaler Produktzwilling im Bauwesen erlebbar

13.08.2026|16:57 Uhr

Construct-X beschäftigt. Wir haben unter anderem den aktuellen Stand des Demonstrators für den Use Case „Digitaler Produktzwilling“ diskutiert. 

Gemeinsam mit den Kollegen von der Universität Wuppertal, Bauproduktherstellern, Softwareentwicklern und weiteren Projektpartnern konnten wir diskutieren, wie sich digitale Produktzwillinge und der Austausch von Produktinformationen über den Construct-X Datenraum in einem physischen Demonstrator verständlich und erlebbar darstellen lassen. Dabei ging es sowohl um die nächsten technischen Umsetzungsschritte als auch um die Frage, wie wir die dahinterliegenden digitalen Prozesse auf Messen und Veranstaltungen anschaulich vermitteln können.

Unser Demonstrator zeigt bereits, wie physische Produkte mit digitalen Informationen verbunden werden können: 

  • Ein 3D gedruckter LKW transportiert Bauprodukte mit individuellen QR-Codes
  • Kameras an Rasperry Pis erkennen die Produkte und lösen digitale Events aus
  • Informationen zu Herstellung, Lieferung und Einbau werden digital erfasst und über den Construct-X Datenraum zwischen verschiedenen Systemen ausgetauscht
  • Über eine App kann beispielsweise ein Einbau-Event erfasst und über den Datenraum an ein entsprechendes System übermittelt werden. So entsteht eine Verbindung zwischen physischen Produkten und digitalen Informationen und der Lebenszyklus eines Bauprodukts wird digital nachvollziehbar. 

In den nächsten Schritten soll der Demonstrator weiter ausgebaut und insbesondere die Darstellung für Messen und Veranstaltungen weiterentwickelt werden. Ziel ist es, komplexe digitale Zusammenhänge so greifbar zu machen, dass Besucher*innen unmittelbar nachvollziehen können, wie Bauprodukte, digitale Informationen, Systeme und Datenräume zusammenspielen.