Datenkompetenz in der Kreislaufwirtschaft: Neue DACE-Publikation mit TMDT-Beteiligung
Datenkompetenz in der Kreislaufwirtschaft: Neue DACE-Publikation mit TMDT-Beteiligung
Wie lassen sich Daten besser für die Kreislaufwirtschaft nutzen – und welche Kompetenzen sind dafür erforderlich? Diesen Fragen widmet sich eine neue Veröffentlichung im Rahmen von DACE, an der Forschende des TMDT beteiligt sind. Die Studie „The Data-Sharing Bottleneck and Siloed Competencies: An Empirical Analysis of Data Literacy in the Circular Economy“ ist im Journal of Circular Economy erschienen.
Datenaustausch als zentraler Engpass
Auf Basis einer Literaturrecherche, zweier Befragungen und 18 Expert*inneninterviews untersucht die Studie, welche Kompetenzen für einen erfolgreichen Umgang mit Daten in der Kreislaufwirtschaft erforderlich sind und wo wesentliche Herausforderungen liegen.
Die Ergebnisse zeigen sechs Kompetenzfelder auf. Insbesondere das Teilen und Veröffentlichen von Daten erweist sich dabei als Engpass. Zudem werden die einzelnen Kompetenzen häufig isoliert betrachtet, statt sie als Bestandteile eines zusammenhängenden Prozesses zu verstehen.
Die Studie verdeutlicht damit, an welchen Stellen eine gezielte Förderung von Datenkompetenz ansetzen muss, um Datensilos zu überwinden und Daten für die Kreislaufwirtschaft besser nutzbar zu machen.
Zusammenarbeit über Institutionsgrenzen hinweg
Die Veröffentlichung entstand in Zusammenarbeit von Forschenden des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie, des Instituts für Industrial Ecology (INEC) der Hochschule Pforzheim, des Instituts für Anthropogene Stoffkreisläufe (ANTS) der RWTH Aachen, des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) und des TMDT der Bergischen Universität Wuppertal.
Seitens des TMDT wirkten Jakob Deich, Andre Bröcker, Lara Baumanns und Dr.-Ing. André Pomp an der Studie mit. Zum Autor*innenteam gehören außerdem Dr. Julia Reinhard, Helen Brüggmann und Dr. Holger Berg vom Wuppertal Institut, Dr. Juliano B de Araujo vom INEC, Annalisa N. vom ANTS sowie Ali Nazeri und Dr. Christiane Plociennik vom DFKI.
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